Das Licht am Ende des Tunnels:

Wir können es sehen

Aufgeben ist keine Option. Das galt für Dr. Ruth Pfau, das gilt  bis in die Gegenwart (und auch in Zukunft) für die DAHW und ihre Partner in Afrika und Asien. Wir werden nicht ruhen, bis die Lepra weltweit ausgerottet ist.

Ein erster Schritt dahin ist die  Eliminierung der Krankheit in Pakistan. Aufzugeben war auch keine Option für die drei von der Infektion betroffenen Menschen, die im Marie Adelaide Leprosy Center in Karachi behandelt und geheilt wurden.

Beharrlichkeit und Erlösung: Asmars Reise zurück ins Leben

Der Weg von Asmar Malir ist ein ergreifendes Zeugnis für die Widerstandsfähigkeit des menschlichen Geistes. Im Alter von 20 Jahren nahm ihr Leben eine unerwartete Wendung: Bei ihr wurde Lepra diagnostiziert – eine Diagnose, die ihr ganzes Leben aus den Fugen geraten ließ.

Alles begann, als ein MALC-Team in ihr Dorf kam, um ihren kranken Onkel zu behandeln. Sie ahnte nicht, dass dieser Besuch ihr Leben verändern würde.

Auch bei ihr wurde Lepra diagnostiziert. Asmar erwartete damals ein Kind und wurde in einen Strudel der Verzweiflung gestürzt. Ihre Schwiegereltern, getrieben von Unwissenheit und Angst,  versuchten, sie zu einer Abtreibung zu drängen. Die soziale Stigmatisierung der Lepra war wie ein unerbittlicher Schatten. Ihr Mann, der diese Last nicht ertragen konnte, verließ sie und beendete die Ehe.

Asmar Malir hat gekämpft – auch für ihren Sohn. Foto: MALC/DAHW

Familie steht hinter ihr

In Momenten der Verzweiflung standen ihre Eltern, ihr Bruder und  ihre Schwägerin unerschütterlich an ihrer Seite und unterstützten sie. Das MALC-Team stellte ihr die dringend benötigte medizinische Versorgung zur Verfügung und entfachte einen Funken Hoffnung in ihr.

Heute ist ihr dreijähriger Sohn die Verkörperung ihrer Stärke und Entschlossenheit. Sie träumt von einer besseren Zukunft für ihn, einer Zukunft voller Bildung und Möglichkeiten. Sie ist entschlossen,
für ihr Kind zu sorgen und ist nun bereit, in die Welt hinauszugehen und ihre Träume zu verwirklichen.

Asmar Malir hat gekämpft – auch für ihren Sohn. Foto: MALC / DAHW

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